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Public perception of nutritional hazards


Dickson-Spillmann, Maria. Public perception of nutritional hazards. 2011, University of Zurich, Faculty of Arts.

Abstract

Nutrition is recognized as a significant and modifiable determinant of health. Consumers have varying ideas about how food affects their health. To design effective communication on healthy nutrition, we need to understand how consumers develop their ideas on the link between food and health. This research aims to examine Swiss consumers’ perceptions of over and malnutrition, synthetic chemicals in food, and bacteria. Further, this research intends to evaluate the relationships between hazard perceptions, knowledge and nutrition behaviour. The final goal is to develop ideas for future health communications that may support their effectiveness. Six research studies were conducted to pursue the present research aims. Data were collected through three written public surveys that assessed consumers’ knowledge and risk perceptions of food hazards, the factors shaping these perceptions and nutrition behaviour. The results showed that in all hazard areas, knowledge gaps were related to nutrition behaviour: lower knowledge implied risk-enhancing behaviour. This relationship was, however, limited. Other, more affective factors also influenced risk perceptions and nutrition behaviour. The strength of these influences varied according to the hazard in question. Moreover, the moderate explained part of variance in nutrition behaviour indicated the influence of factors not included in the present research. In conclusion, the present research shows that in addition to knowledge, other factors determine consumers’ perceptions of nutritional hazards. These factors need to be taken into account when designing nutrition communication.

Ernährung ist ein erheblicher, modifizierbarer Faktor von Gesundheit. Konsumenten haben unterschiedliche Ideen dazu, wie Ernährung ihre Gesundheit beeinflusst. Wirksame Gesundheitskommunikationen sollten die Ideen der Konsumenten zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit einbeziehen. Das Forschungsziel ist, die Risikowahrnehmung der Konsumenten von Über- und Unterernährung, synthetischen Chemikalien und Bakterien in Lebensmitteln zu untersuchen. Ein weiteres Ziel ist, die Beziehungen zwischen Risikowahrnehmungen, Wissen und Ernährungsverhalten in den verschiedenen Ernährungsbereichen zu definieren. Das übergreifende Forschungsziel ist, Anhaltspunkte für die Entwicklung wirksamer Gesundheitskommunikationen zu gewinnen. Um diese Ziele umzusetzen, wurden sechs Forschungsstudien durchgeführt. Die Datenerhebungen fanden im Rahmen von drei schriftlichen Umfragen in der Allgemeinbevölkerung statt. Die Umfragen erhoben das Wissen und die Risikowahrnehmungen der Konsumenten bezüglich der genannten Ernährungsbereiche, die Einflussfaktoren auf diese Wahrnehmungen sowie das Ernährungsverhalten. Gemäss den Resultaten korrelierte das Wissen in allen drei Ernährungsbereichen nur beschränkt mit dem entsprechenden Ernährungsverhalten. Affektiv getönte Faktoren beeinflussten Risikowahrnehmungen und Ernährungsverhalten ebenfalls. Die Stärke dieser Einflüsse variierte je nach Ernährungsbereich. Überdies konnte durch die gemessenen Faktoren nur ein bescheidener Teil der Varianz im Ernährungsverhalten erklärt werden, was auf andere, noch nicht identifizierte Einflussfaktoren hinwies. Zusammenfassend zeigen die gegenwärtigen Studien, dass nebst Wissen andere Faktoren die Wahrnehmung von Konsumenten von Ernährungsrisiken beeinflussen. Diese Faktoren müssen berücksichtigt werden, wenn Ernährungskommunikationen entwickelt werden.

Abstract

Nutrition is recognized as a significant and modifiable determinant of health. Consumers have varying ideas about how food affects their health. To design effective communication on healthy nutrition, we need to understand how consumers develop their ideas on the link between food and health. This research aims to examine Swiss consumers’ perceptions of over and malnutrition, synthetic chemicals in food, and bacteria. Further, this research intends to evaluate the relationships between hazard perceptions, knowledge and nutrition behaviour. The final goal is to develop ideas for future health communications that may support their effectiveness. Six research studies were conducted to pursue the present research aims. Data were collected through three written public surveys that assessed consumers’ knowledge and risk perceptions of food hazards, the factors shaping these perceptions and nutrition behaviour. The results showed that in all hazard areas, knowledge gaps were related to nutrition behaviour: lower knowledge implied risk-enhancing behaviour. This relationship was, however, limited. Other, more affective factors also influenced risk perceptions and nutrition behaviour. The strength of these influences varied according to the hazard in question. Moreover, the moderate explained part of variance in nutrition behaviour indicated the influence of factors not included in the present research. In conclusion, the present research shows that in addition to knowledge, other factors determine consumers’ perceptions of nutritional hazards. These factors need to be taken into account when designing nutrition communication.

Ernährung ist ein erheblicher, modifizierbarer Faktor von Gesundheit. Konsumenten haben unterschiedliche Ideen dazu, wie Ernährung ihre Gesundheit beeinflusst. Wirksame Gesundheitskommunikationen sollten die Ideen der Konsumenten zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit einbeziehen. Das Forschungsziel ist, die Risikowahrnehmung der Konsumenten von Über- und Unterernährung, synthetischen Chemikalien und Bakterien in Lebensmitteln zu untersuchen. Ein weiteres Ziel ist, die Beziehungen zwischen Risikowahrnehmungen, Wissen und Ernährungsverhalten in den verschiedenen Ernährungsbereichen zu definieren. Das übergreifende Forschungsziel ist, Anhaltspunkte für die Entwicklung wirksamer Gesundheitskommunikationen zu gewinnen. Um diese Ziele umzusetzen, wurden sechs Forschungsstudien durchgeführt. Die Datenerhebungen fanden im Rahmen von drei schriftlichen Umfragen in der Allgemeinbevölkerung statt. Die Umfragen erhoben das Wissen und die Risikowahrnehmungen der Konsumenten bezüglich der genannten Ernährungsbereiche, die Einflussfaktoren auf diese Wahrnehmungen sowie das Ernährungsverhalten. Gemäss den Resultaten korrelierte das Wissen in allen drei Ernährungsbereichen nur beschränkt mit dem entsprechenden Ernährungsverhalten. Affektiv getönte Faktoren beeinflussten Risikowahrnehmungen und Ernährungsverhalten ebenfalls. Die Stärke dieser Einflüsse variierte je nach Ernährungsbereich. Überdies konnte durch die gemessenen Faktoren nur ein bescheidener Teil der Varianz im Ernährungsverhalten erklärt werden, was auf andere, noch nicht identifizierte Einflussfaktoren hinwies. Zusammenfassend zeigen die gegenwärtigen Studien, dass nebst Wissen andere Faktoren die Wahrnehmung von Konsumenten von Ernährungsrisiken beeinflussen. Diese Faktoren müssen berücksichtigt werden, wenn Ernährungskommunikationen entwickelt werden.

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Item Type:Dissertation (monographical)
Referees:Siegrist Michael, Gutscher Heinz
Communities & Collections:UZH Dissertations
Dewey Decimal Classification:Unspecified
Language:English
Place of Publication:Zurich
Date:2011
Deposited On:23 May 2019 11:36
Last Modified:07 Apr 2020 07:16
Number of Pages:117
OA Status:Green
Related URLs:https://www.recherche-portal.ch/primo-explore/fulldisplay?docid=ebi01_prod006485541&context=L&vid=ZAD&search_scope=default_scope&tab=default_tab&lang=de_DE (Library Catalogue)

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