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Konstruktion eines Situational Judgment Tests für die Führungsdiagnostik auf der Grundlage des Act Frequency Approachs und des Wertequadrats


Boss, Patrick. Konstruktion eines Situational Judgment Tests für die Führungsdiagnostik auf der Grundlage des Act Frequency Approachs und des Wertequadrats. 2012, University of Zurich, Faculty of Arts.

Abstract

Für die standardisierte Beurteilung der mittels Literaturstudium und der Critical Incident Technique für unteres Milizkader der Schweizer Armee bestimmten Führungskompetenzen Durchsetzungsfähigkeit, Kontaktfähigkeit und Verant- wortungsbewusstsein wird ein Persönlichkeits-Fragebogen entwickelt, welcher auf den computergestützten Testanlagen in den sechs Rekrutierungszentren als Screening-Instrument zum Einsatz gelangt.
Das Ausgangsmaterial für die Formulierung der Situationen (Item- Stämme) und der Verhaltensalternativen der Items des in Form eines Situational Judgment Tests umgesetzten Persönlichkeits-Fragebogens bildet ein Pool von anhand des Act Frequency Approachs gesammelten prototypischen Verhaltens- weisen für jede der drei Kompetenzen. Als Konstruktionsrational für die Formu- lierung der jeweils vier Verhaltensalternativen pro Situation wird das Werte- quadrat (Helwig, 1948) eingesetzt.
Die erste Version des Fragebogens umfasst pro Kompetenzdimension je 13 Items im Forced-Choice-Format und weist Skalenreliabilitäten zwischen Alpha = .56 und .71 auf. Um die Reliabilitäten zu steigern, wird in der zweiten Version ein vierstufiges, likert-skaliertes Antwortformat eingesetzt, wobei jede der vier Ver- haltensalternativen pro Item einzustufen ist. Dies führt bei einer Testkürzung auf zehn Items pro Skala zu Reliabilitäten zwischen Alpha = .81 und .93. Explorative Faktorenanalysen und der Vergleich mit zwei Persönlichkeitsfragebogen belegen die Konstruktvalidität des Fragebogens. Zudem zeigt sich, dass der Bekannt- heitsgrad der Item-Stämme mit der Trennschärfe der Items zusammenhängt, was die Wichtigkeit der zielgruppenspezifischen Konstruktion von Situational Judgment Tests belegt.
Ein wichtiges Teilziel dieser Entwicklung stellt die Akzeptanz des Testver- fahrens bei den Stellungspflichtigen dar. In mehreren Studien wird aufgezeigt, dass das Hinzufügen einer die geschilderte Situation illustrierenden Fotografie wesentlich zur Erhöhung der Akzeptanz des Verfahrens beiträgt und diese ins- gesamt deutlich höher ausfällt, als bei einem herkömmlichen Persönlichkeits- Fragebogen.

Abstract

Für die standardisierte Beurteilung der mittels Literaturstudium und der Critical Incident Technique für unteres Milizkader der Schweizer Armee bestimmten Führungskompetenzen Durchsetzungsfähigkeit, Kontaktfähigkeit und Verant- wortungsbewusstsein wird ein Persönlichkeits-Fragebogen entwickelt, welcher auf den computergestützten Testanlagen in den sechs Rekrutierungszentren als Screening-Instrument zum Einsatz gelangt.
Das Ausgangsmaterial für die Formulierung der Situationen (Item- Stämme) und der Verhaltensalternativen der Items des in Form eines Situational Judgment Tests umgesetzten Persönlichkeits-Fragebogens bildet ein Pool von anhand des Act Frequency Approachs gesammelten prototypischen Verhaltens- weisen für jede der drei Kompetenzen. Als Konstruktionsrational für die Formu- lierung der jeweils vier Verhaltensalternativen pro Situation wird das Werte- quadrat (Helwig, 1948) eingesetzt.
Die erste Version des Fragebogens umfasst pro Kompetenzdimension je 13 Items im Forced-Choice-Format und weist Skalenreliabilitäten zwischen Alpha = .56 und .71 auf. Um die Reliabilitäten zu steigern, wird in der zweiten Version ein vierstufiges, likert-skaliertes Antwortformat eingesetzt, wobei jede der vier Ver- haltensalternativen pro Item einzustufen ist. Dies führt bei einer Testkürzung auf zehn Items pro Skala zu Reliabilitäten zwischen Alpha = .81 und .93. Explorative Faktorenanalysen und der Vergleich mit zwei Persönlichkeitsfragebogen belegen die Konstruktvalidität des Fragebogens. Zudem zeigt sich, dass der Bekannt- heitsgrad der Item-Stämme mit der Trennschärfe der Items zusammenhängt, was die Wichtigkeit der zielgruppenspezifischen Konstruktion von Situational Judgment Tests belegt.
Ein wichtiges Teilziel dieser Entwicklung stellt die Akzeptanz des Testver- fahrens bei den Stellungspflichtigen dar. In mehreren Studien wird aufgezeigt, dass das Hinzufügen einer die geschilderte Situation illustrierenden Fotografie wesentlich zur Erhöhung der Akzeptanz des Verfahrens beiträgt und diese ins- gesamt deutlich höher ausfällt, als bei einem herkömmlichen Persönlichkeits- Fragebogen.

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Additional indexing

Item Type:Dissertation (monographical)
Referees:Jonas Klaus, Stoll François
Communities & Collections:UZH Dissertations
Dewey Decimal Classification:Unspecified
Place of Publication:Zürich
Date:2012
Deposited On:11 Apr 2019 14:02
Last Modified:07 Apr 2020 07:16
Number of Pages:425
Additional Information:Akademischer Betreuer
OA Status:Green
Related URLs:https://www.recherche-portal.ch/primo-explore/fulldisplay?docid=ebi01_prod007137479&context=L&vid=ZAD&search_scope=default_scope&tab=default_tab&lang=de_DE (Library Catalogue)

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Language: German
Filetype: PDF
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