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The molecular mechanisms mediating dendritic cell responses to anti-inflammatory microbes


Konieczna, Patrycja Anna. The molecular mechanisms mediating dendritic cell responses to anti-inflammatory microbes. 2014, University of Zurich, Faculty of Science.

Abstract

Die mikrobielle Besiedelung des Magen-Darm-Trakts nimmt Einfluss auf die Homöostase des Immunsystems. Bifidobacterium infantis 35624 (B. infantis) ist ein Toleranz induzierendes Darmbakterium, dessen schützende Wirkung gegen Entstehung von Entzündungskrankheiten wie Kolitis und Atemwegallergien in Mausmodellen schon lange bekannt war. Die schützende Wirkung wurde der Aktivierung von regulatorischen T-Zellen zugeschrieben. Molekulare Gründe für das oben genannte Phänomen wurden jedoch bisher nicht ausreichend erforscht. In der vorliegenden Arbeit wurden zwei unterschiedliche Mechanismen für die Induktion von Foxp3+T-Zellen dargestellt, und zwar (1) mit mDCs-Zellen, die regulatorische T-Zellen in Abhängigkeit von TLR2, DC-SIGN und Retinolsäure induzieren sowie (2) mit pDCs-Zellen, die regulatorische T-Zellen in Abhängigkeit von IDO induzieren. Hochregulierung von RALDH2 und Produktion von Retinolsäure sind charakteristisch für B. infantis, was beweist, dass nicht alle Mikroben die gleichen immunregulierenden Wirkungen haben. Ausserdem wurde die Metabolisierung von Retinolsäure in CD103+ dendritischen Zellen der Schleimhaut unter Einwirkung von B. infantis bestätigt. Zusätzlich wurde an Mausmodellen die schützende Rolle der Metabolisierung von Retinolsäure unter der Einwirkung von B. infantis bewiesen (Schutz gegen Dextran Natriumsulfat (DSS), das Kolitis hervorruft). CD103+ dendritische Zellen der LP (Lamina Propria) des Dünndarms, die Retinolsäure produzieren, wurden schon früher als potenzielles Ziel für Mikroben dargestellt, die Einfluss auf Immunregulation und Homöostase der Schleimhäute nehmen. Die oben genannte Hochregulierung von RALDH2 und die Produktion von Retinolsäure sind mit besserer Ernährung (Vitamin A), symbiotisch zusammenlebender Darmflora und Toleranzinduktion des Immunsystems verbunden. Die oben dargestellten Ergebnisse zeigen, dass Ergänzung der Nahrung mit toleranzinduzierenden Mikroben Patienten helfen könnte, die unter Entzündungskrankheiten leiden

Abstract

Die mikrobielle Besiedelung des Magen-Darm-Trakts nimmt Einfluss auf die Homöostase des Immunsystems. Bifidobacterium infantis 35624 (B. infantis) ist ein Toleranz induzierendes Darmbakterium, dessen schützende Wirkung gegen Entstehung von Entzündungskrankheiten wie Kolitis und Atemwegallergien in Mausmodellen schon lange bekannt war. Die schützende Wirkung wurde der Aktivierung von regulatorischen T-Zellen zugeschrieben. Molekulare Gründe für das oben genannte Phänomen wurden jedoch bisher nicht ausreichend erforscht. In der vorliegenden Arbeit wurden zwei unterschiedliche Mechanismen für die Induktion von Foxp3+T-Zellen dargestellt, und zwar (1) mit mDCs-Zellen, die regulatorische T-Zellen in Abhängigkeit von TLR2, DC-SIGN und Retinolsäure induzieren sowie (2) mit pDCs-Zellen, die regulatorische T-Zellen in Abhängigkeit von IDO induzieren. Hochregulierung von RALDH2 und Produktion von Retinolsäure sind charakteristisch für B. infantis, was beweist, dass nicht alle Mikroben die gleichen immunregulierenden Wirkungen haben. Ausserdem wurde die Metabolisierung von Retinolsäure in CD103+ dendritischen Zellen der Schleimhaut unter Einwirkung von B. infantis bestätigt. Zusätzlich wurde an Mausmodellen die schützende Rolle der Metabolisierung von Retinolsäure unter der Einwirkung von B. infantis bewiesen (Schutz gegen Dextran Natriumsulfat (DSS), das Kolitis hervorruft). CD103+ dendritische Zellen der LP (Lamina Propria) des Dünndarms, die Retinolsäure produzieren, wurden schon früher als potenzielles Ziel für Mikroben dargestellt, die Einfluss auf Immunregulation und Homöostase der Schleimhäute nehmen. Die oben genannte Hochregulierung von RALDH2 und die Produktion von Retinolsäure sind mit besserer Ernährung (Vitamin A), symbiotisch zusammenlebender Darmflora und Toleranzinduktion des Immunsystems verbunden. Die oben dargestellten Ergebnisse zeigen, dass Ergänzung der Nahrung mit toleranzinduzierenden Mikroben Patienten helfen könnte, die unter Entzündungskrankheiten leiden

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Item Type:Dissertation (monographical)
Referees:Akdis Cezmi A
Communities & Collections:UZH Dissertations
Dewey Decimal Classification:Unspecified
Language:English
Place of Publication:Zürich
Date:2014
Deposited On:27 Mar 2019 13:48
Last Modified:15 Apr 2021 15:01
Number of Pages:149
OA Status:Green

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