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Postpartal klinisch manifeste alveoläre Echinokokkose bei einer Hündin


Gawda, Natalia; Joekel, Deborah (2018). Postpartal klinisch manifeste alveoläre Echinokokkose bei einer Hündin. Tierärztliche Praxis. Ausgabe K, Kleintiere/Heimtiere, 46(6):403-409.

Abstract

Die Entwicklung des Fuchsbandwurms Echinococcus multilocularis findet typischerweise im Fuchs (Endwirt) und in Wühlmäusen (Zwischenwirte) statt. Hunde können ebenfalls als Endwirte fungieren und selten ist der Hund Fehlwirt mit einer manifestierten alveolären Echinokokkose (AE) hauptsächlich in der Leber. Dieser Fallbericht beschreibt eine klinisch manifeste AE bei einer 3-jährigen Hündin, die 5 Wochen post partum mit Inappetenz und Apathie vorgestellt wurde. Radiologisch waren weichteildichte, teilweise mineralisierte Umfangsvermehrungen zu befunden, die sich sonographisch als kavernös und flüssigkeitsgefüllt darstellten. Intra operationem zeigte sich eine multifokal generalisierte zystische Veränderung der Leber mit Metastasierung in das Omentum. Aufgrund der hochgradigen Veränderungen wurde die Hündin euthanasiert. Histopathologisch ließen sich neben der für E. multilocularis typischen Laminarschicht vereinzelnd Protoskolizes-Anschnitte darstellen. Die spezifische PCR zum Nachweis von E. multilocularis ergab einen positiven Befund. Nach bestem Wissen der Autorinnen ist bislang kein Fallbericht einer postpartal klinisch manifesten AE beim Hund beschrieben. Die Trächtigkeit könnte den progressiven Verlauf der Erkrankung begünstigt haben.

Abstract

Die Entwicklung des Fuchsbandwurms Echinococcus multilocularis findet typischerweise im Fuchs (Endwirt) und in Wühlmäusen (Zwischenwirte) statt. Hunde können ebenfalls als Endwirte fungieren und selten ist der Hund Fehlwirt mit einer manifestierten alveolären Echinokokkose (AE) hauptsächlich in der Leber. Dieser Fallbericht beschreibt eine klinisch manifeste AE bei einer 3-jährigen Hündin, die 5 Wochen post partum mit Inappetenz und Apathie vorgestellt wurde. Radiologisch waren weichteildichte, teilweise mineralisierte Umfangsvermehrungen zu befunden, die sich sonographisch als kavernös und flüssigkeitsgefüllt darstellten. Intra operationem zeigte sich eine multifokal generalisierte zystische Veränderung der Leber mit Metastasierung in das Omentum. Aufgrund der hochgradigen Veränderungen wurde die Hündin euthanasiert. Histopathologisch ließen sich neben der für E. multilocularis typischen Laminarschicht vereinzelnd Protoskolizes-Anschnitte darstellen. Die spezifische PCR zum Nachweis von E. multilocularis ergab einen positiven Befund. Nach bestem Wissen der Autorinnen ist bislang kein Fallbericht einer postpartal klinisch manifesten AE beim Hund beschrieben. Die Trächtigkeit könnte den progressiven Verlauf der Erkrankung begünstigt haben.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Institute of Parasitology
04 Faculty of Medicine > Institute of Parasitology
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
610 Medicine & health
600 Technology
Uncontrolled Keywords:Small Animals
Language:German
Date:2018
Deposited On:24 Jan 2019 17:42
Last Modified:25 Sep 2019 00:16
Publisher:Schattauer
ISSN:1434-1239
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/s-0038-1677405

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