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Schreibentwicklung und Wortbildung : eine textsortenübergreifende Untersuchung zur Schreibentwicklung und Wortbildung in Texten von Schülerinnen und Schülern des 6. und 9. Schuljahres an Schulen in der Deutschschweiz


Aeschbach, Viviane. Schreibentwicklung und Wortbildung : eine textsortenübergreifende Untersuchung zur Schreibentwicklung und Wortbildung in Texten von Schülerinnen und Schülern des 6. und 9. Schuljahres an Schulen in der Deutschschweiz. 2017, University of Zurich, Faculty of Arts.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob in einem Text vorhandene Wortbildungen Aussagen zu der gemessenen Schreibentwicklung ermöglichen. Um dies zu klären, wurde ein 550 Texte umfassendes Korpus aus Daten der umfangreichen nationalen Stichprobe vom HarmoS-Projekt Schulsprache aus dem Jahr 2007 erstellt und ausgewertet. Dieses Korpus beinhaltet darlegende und argumentative Texte, die von Schülerinnen und Schülern des 6. und 9. Schuljahres an Schulen in der Deutschschweiz verfasst wurden. Schreibentwicklung wird in den Texten mittels 18 Indikatoren gemessen und bewertet. Die Texte werden anhand der erreichten Punktzahl auf eine von vier Entwicklungsstufen eingeteilt. Eine mögliche Korrelation von Schreibentwicklung und Wortbildung wird exemplarisch anhand der in den Texten vorkommenden Substantivkomposita untersucht, welche nach ihren Bildungsmodi in Ad-hoc-Komposita, bekannte Komposita und Komposita aus der Aufgabenstellung unterteilt und nach quantitativen, semantischen und formalen Kriterien ausgewertet werden. Aus den Auswertungen wird ersichtlich, dass in argumentativen und darlegenden Texten mit zunehmender Entwicklungsstufe die Komplexität und die Anzahl der verwendeten Komposita zunächst zunimmt, auf der höchsten Entwicklungsstufe aber rückläufig ist. Diese Feststellung findet eine Erklärung in der stark ausgebildeten Leserorientierung auf dieser Entwicklungsstufe.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob in einem Text vorhandene Wortbildungen Aussagen zu der gemessenen Schreibentwicklung ermöglichen. Um dies zu klären, wurde ein 550 Texte umfassendes Korpus aus Daten der umfangreichen nationalen Stichprobe vom HarmoS-Projekt Schulsprache aus dem Jahr 2007 erstellt und ausgewertet. Dieses Korpus beinhaltet darlegende und argumentative Texte, die von Schülerinnen und Schülern des 6. und 9. Schuljahres an Schulen in der Deutschschweiz verfasst wurden. Schreibentwicklung wird in den Texten mittels 18 Indikatoren gemessen und bewertet. Die Texte werden anhand der erreichten Punktzahl auf eine von vier Entwicklungsstufen eingeteilt. Eine mögliche Korrelation von Schreibentwicklung und Wortbildung wird exemplarisch anhand der in den Texten vorkommenden Substantivkomposita untersucht, welche nach ihren Bildungsmodi in Ad-hoc-Komposita, bekannte Komposita und Komposita aus der Aufgabenstellung unterteilt und nach quantitativen, semantischen und formalen Kriterien ausgewertet werden. Aus den Auswertungen wird ersichtlich, dass in argumentativen und darlegenden Texten mit zunehmender Entwicklungsstufe die Komplexität und die Anzahl der verwendeten Komposita zunächst zunimmt, auf der höchsten Entwicklungsstufe aber rückläufig ist. Diese Feststellung findet eine Erklärung in der stark ausgebildeten Leserorientierung auf dieser Entwicklungsstufe.

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Additional indexing

Item Type:Dissertation (monographical)
Referees:Sieber Peter
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of German Studies
Dewey Decimal Classification:430 German & related languages
Language:German
Date:2017
Deposited On:23 Mar 2019 16:30
Last Modified:25 Sep 2019 00:31
Number of Pages:312
OA Status:Closed
Free access at:Related URL. An embargo period may apply.
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