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Suizid und sozialer Wandel in der westlichen Gesellschaft : Determinanten und Zusammenhänge im Zeitraum von 1950 bis 2000


Bieri, Oliver. Suizid und sozialer Wandel in der westlichen Gesellschaft : Determinanten und Zusammenhänge im Zeitraum von 1950 bis 2000. 2004, University of Zurich, Faculty of Arts.

Abstract

Bereits im 19. Jahrhundert entstanden sozialwissenschaftlich orientierte theoretische und empirische Arbeiten über den Suizid. So greift das Buch ein klassisches Thema der Soziologie auf: den Suizid als Indikator für den Zustand der Gesellschaft. Im Jahr 2000 starben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 815'000 Menschen durch Suizid. Das entspricht weltweit einem Suizid alle vierzig Sekunden. In einigen westlichen Ländern gehört der Suizid in den unteren Altersklassen mittlerweile zu den häufigsten Todesursachen. Vor dem Hintergrund solcher Zahlen scheint die Frage berechtigt, ob sich die Suizidproblematik im ausgehenden 20. Jahrhundert nicht verschärft hat. Anhand von 24 entwickelten Ländern werden die nach Geschlecht und Alter unterschiedenen Suizidraten im ausgehenden 20. Jahrhundert untersucht. Suizid wird hierbei in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen untersucht. Nicht das Individuum steht bei dieser soziologischen Betrachtungsweise im Zentrum, sondern die Summe der Einzelfälle. Vorliegende Arbeit gibt also höchstens am Rande Antwort auf die Frage nach den individuellen Gründen für den Suizid. Die Theorie und Methodik der bisherigen Forschung kritisch reflektierend, präsentiert der Autor auf Grund eigener Analysen neue, zum Teil überraschende Befunde.

Abstract

Bereits im 19. Jahrhundert entstanden sozialwissenschaftlich orientierte theoretische und empirische Arbeiten über den Suizid. So greift das Buch ein klassisches Thema der Soziologie auf: den Suizid als Indikator für den Zustand der Gesellschaft. Im Jahr 2000 starben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 815'000 Menschen durch Suizid. Das entspricht weltweit einem Suizid alle vierzig Sekunden. In einigen westlichen Ländern gehört der Suizid in den unteren Altersklassen mittlerweile zu den häufigsten Todesursachen. Vor dem Hintergrund solcher Zahlen scheint die Frage berechtigt, ob sich die Suizidproblematik im ausgehenden 20. Jahrhundert nicht verschärft hat. Anhand von 24 entwickelten Ländern werden die nach Geschlecht und Alter unterschiedenen Suizidraten im ausgehenden 20. Jahrhundert untersucht. Suizid wird hierbei in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen untersucht. Nicht das Individuum steht bei dieser soziologischen Betrachtungsweise im Zentrum, sondern die Summe der Einzelfälle. Vorliegende Arbeit gibt also höchstens am Rande Antwort auf die Frage nach den individuellen Gründen für den Suizid. Die Theorie und Methodik der bisherigen Forschung kritisch reflektierend, präsentiert der Autor auf Grund eigener Analysen neue, zum Teil überraschende Befunde.

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Item Type:Dissertation (monographical)
Referees:Bornschier Volker
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Sociology
Dewey Decimal Classification:300 Social sciences, sociology & anthropology
Language:German
Date:2004
Deposited On:26 Jul 2019 07:40
Last Modified:26 Jul 2019 07:41
Number of Pages:263
ISBN:3-908730-82-1
OA Status:Closed
Related URLs:https://www.recherche-portal.ch/primo-explore/fulldisplay?docid=ebi01_prod004907646&context=L&vid=ZAD&search_scope=default_scope&tab=default_tab&lang=de_DE (Library Catalogue)

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