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Gesprächsführung mit Angehörigen


Jöbges, S; Denke, C; Kumpf, O; Hartog, C S (2019). Gesprächsführung mit Angehörigen. Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin, 114(2):122-127.

Abstract

Hintergrund

Angehörigengespräche zur Organspende sind Teil eines komplexen Entscheidungsprozesses. Fehlt das direkte Einverständnis eines potenziellen Spenders zur Organspende, müssen Angehörige Auskunft über einen möglichen Organspendewunsch geben, im Rahmen der erweiterten Zustimmung in eine Organspende einwilligen und gleichzeitig das akute Versterben eines nahestehenden Menschen bewältigen.

Fragestellung

Was ist beim Angehörigengespräch zu beachten, um Angehörige während des Entscheidungsprozesses optimal zu unterstützen?

Material und Methode

Narratives Review.
Ergebnisse

Im Rahmen eines möglichen oder vorliegenden irreversiblen Hirnfunktionsausfalls dienen Gespräche mit Angehörigen bzw. juristischen Stellvertretern dem Überbringen der schlechten Nachricht, der Feststellung eines potenziellen Organspendewunschs und der Erläuterung der resultierenden Vorgehensweisen. Eine Gesprächsstrategie, wie die SPIKES- oder VALUE-Strategie, unterstützt Angehörige bei der emotionalen und kognitiven Bewältigung und gibt den Behandlern Sicherheit in der Gesprächsführung. Ein respektvoller, wertschätzender und kompetenter Umgang des Teams mit dem Patienten bzw. Verstorbenem und den Angehörigen trägt zur Zustimmung von Angehörigen zur Organspende bei.

Schlussfolgerungen

Vertrauensvolle Betreuung der Angehörigen im Prozess der Entscheidung hinsichtlich einer möglichen Organspende verlangt auch vom Behandlungsteam das Beherrschen von den Gesprächstechniken, die in Krisensituationen Anwendung finden. Besteht eine belastbare Beziehung zwischen Behandlungsteam und Angehörigen, die auf Informationsvermittlung, Offenheit, Vertrauen und Empathie beruhen, können Angehörige viel eher eine für sie tragbare und nachhaltige Entscheidung treffen.

Abstract

Hintergrund

Angehörigengespräche zur Organspende sind Teil eines komplexen Entscheidungsprozesses. Fehlt das direkte Einverständnis eines potenziellen Spenders zur Organspende, müssen Angehörige Auskunft über einen möglichen Organspendewunsch geben, im Rahmen der erweiterten Zustimmung in eine Organspende einwilligen und gleichzeitig das akute Versterben eines nahestehenden Menschen bewältigen.

Fragestellung

Was ist beim Angehörigengespräch zu beachten, um Angehörige während des Entscheidungsprozesses optimal zu unterstützen?

Material und Methode

Narratives Review.
Ergebnisse

Im Rahmen eines möglichen oder vorliegenden irreversiblen Hirnfunktionsausfalls dienen Gespräche mit Angehörigen bzw. juristischen Stellvertretern dem Überbringen der schlechten Nachricht, der Feststellung eines potenziellen Organspendewunschs und der Erläuterung der resultierenden Vorgehensweisen. Eine Gesprächsstrategie, wie die SPIKES- oder VALUE-Strategie, unterstützt Angehörige bei der emotionalen und kognitiven Bewältigung und gibt den Behandlern Sicherheit in der Gesprächsführung. Ein respektvoller, wertschätzender und kompetenter Umgang des Teams mit dem Patienten bzw. Verstorbenem und den Angehörigen trägt zur Zustimmung von Angehörigen zur Organspende bei.

Schlussfolgerungen

Vertrauensvolle Betreuung der Angehörigen im Prozess der Entscheidung hinsichtlich einer möglichen Organspende verlangt auch vom Behandlungsteam das Beherrschen von den Gesprächstechniken, die in Krisensituationen Anwendung finden. Besteht eine belastbare Beziehung zwischen Behandlungsteam und Angehörigen, die auf Informationsvermittlung, Offenheit, Vertrauen und Empathie beruhen, können Angehörige viel eher eine für sie tragbare und nachhaltige Entscheidung treffen.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Institute of Biomedical Ethics and History of Medicine
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Uncontrolled Keywords:Internal Medicine, Critical Care and Intensive Care Medicine, Emergency, Emergency Medicine
Language:German
Date:1 March 2019
Deposited On:15 Nov 2019 12:33
Last Modified:17 Nov 2019 07:00
Publisher:Springer
ISSN:2193-6218
OA Status:Green
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/s00063-018-0512-0

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