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Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom


Stöwhas, Anne-Christin; Lichtblau, Mona; Bloch, Konrad E (2019). Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom. Praxis, 108(2):111-117.

Abstract

Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) ist eine Atemregulationsstörung, bei der ein repetitiver Kollaps der oberen Atemwege während des Schlafes zu gehäuften Apnoen/Hypopnoen mit zyklischen Sauerstoffdesaturationen und Weckreaktionen führt. Der Schlaf wird dadurch fragmentiert und ist nicht erholsam. Die betroffenen Patienten leiden unter vermehrter Einschlaftendenz, Konzentrationsstörungen und einer beeinträchtigten Lebensqualität. Zu den Folgen des OSAS gehören zudem ein erhöhtes Risiko, Unfälle durch Einschlafen zu verursachen, sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Die Diagnose des OSAS beruht auf einer typischen Anamnese und der klinischen Untersuchung. Übergewicht, ein grosser Halsumfang und enge Rachenverhältnisse können auf ein OSAS hinweisen. Die Diagnose wird durch eine Schlafuntersuchung bestätigt. Die wichtigste Behandlung des OSAS ist die nächtliche Anwendung von kontinuierlichem Überdruck (CPAP) über eine Nasen- oder Mund-Nasen-Maske, was in der Regel zur raschen Besserung der Symptome führt. Patienten, die eine CPAP-Therapie nicht tolerieren, können mit einer Unterkieferprotrusionsschiene erfolgreich behandelt werden. Unterstützende Massnahmen sind regelmässige und genügend lange Schlafzeiten, das Vermeiden von Rauchen und abendlichem Alkoholkonsum und die Gewichtsreduktion bei Adipositas.

Abstract

Das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) ist eine Atemregulationsstörung, bei der ein repetitiver Kollaps der oberen Atemwege während des Schlafes zu gehäuften Apnoen/Hypopnoen mit zyklischen Sauerstoffdesaturationen und Weckreaktionen führt. Der Schlaf wird dadurch fragmentiert und ist nicht erholsam. Die betroffenen Patienten leiden unter vermehrter Einschlaftendenz, Konzentrationsstörungen und einer beeinträchtigten Lebensqualität. Zu den Folgen des OSAS gehören zudem ein erhöhtes Risiko, Unfälle durch Einschlafen zu verursachen, sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Die Diagnose des OSAS beruht auf einer typischen Anamnese und der klinischen Untersuchung. Übergewicht, ein grosser Halsumfang und enge Rachenverhältnisse können auf ein OSAS hinweisen. Die Diagnose wird durch eine Schlafuntersuchung bestätigt. Die wichtigste Behandlung des OSAS ist die nächtliche Anwendung von kontinuierlichem Überdruck (CPAP) über eine Nasen- oder Mund-Nasen-Maske, was in der Regel zur raschen Besserung der Symptome führt. Patienten, die eine CPAP-Therapie nicht tolerieren, können mit einer Unterkieferprotrusionsschiene erfolgreich behandelt werden. Unterstützende Massnahmen sind regelmässige und genügend lange Schlafzeiten, das Vermeiden von Rauchen und abendlichem Alkoholkonsum und die Gewichtsreduktion bei Adipositas.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > University Hospital Zurich > Clinic for Pneumology
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Uncontrolled Keywords:General Medicine
Language:German
Date:1 January 2019
Deposited On:15 Jan 2020 09:51
Last Modified:15 Jan 2020 09:52
Publisher:Hogrefe Verlag
ISSN:1661-8157
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.1024/1661-8157/a003198

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