Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Eventisierung der Stadt


Eventisierung der Stadt. Edited by: Muri, Gabriela; Späti, Daniel; Klaus, Philipp; Müller, Francis (2019). Berlin: Jovis.

Abstract

Events sind ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie werden professionell geplant, mittels ausgeklügelter Dramaturgie gestaltet und vermitteln ein Gefühl von Exklusivität. Der Eventbegriff steht für ein spezifisches Spannungsfeld zwischen ökonomischen Verwertungskontexten und populären Praxisdimensionen. Vor dem Hintergrund seiner begrifflichen Unschärfe legt das vorliegende Buch den Fokus auf Prozesse der Stadtentwicklung sowie das normative Potential von Mustern der Eventproduktion und -rezeption. Damit wird zum einen ein spezifischer Akzent auf eine gesellschaftliche Entwicklung gelegt, der Stadtentwicklung und Eventproduktion als Treiber von Exklusionsprozessen versteht. Zum anderen verstehen wir Eventisierung als Ineinandergreifen von Produktions- und Rezeptionsprozessen. Wir nehmen alle mehr oder weniger aktiv an Prozessen der Eventisierung teil und nehmen sie meist auch dankbar hin. Die Kehrseiten der Eventisierung und die Ungleichheiten, die sie hervorrufen, bleiben allerdings meist unsichtbar. Am Beispiel von Zürich gehen wir daher in diesem Buch der Frage nach, wie Eventkulturen Prozesse und Praxen gesellschaftlicher Selbstverständigung neu ordnen und vernetzen.

Abstract

Events sind ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie werden professionell geplant, mittels ausgeklügelter Dramaturgie gestaltet und vermitteln ein Gefühl von Exklusivität. Der Eventbegriff steht für ein spezifisches Spannungsfeld zwischen ökonomischen Verwertungskontexten und populären Praxisdimensionen. Vor dem Hintergrund seiner begrifflichen Unschärfe legt das vorliegende Buch den Fokus auf Prozesse der Stadtentwicklung sowie das normative Potential von Mustern der Eventproduktion und -rezeption. Damit wird zum einen ein spezifischer Akzent auf eine gesellschaftliche Entwicklung gelegt, der Stadtentwicklung und Eventproduktion als Treiber von Exklusionsprozessen versteht. Zum anderen verstehen wir Eventisierung als Ineinandergreifen von Produktions- und Rezeptionsprozessen. Wir nehmen alle mehr oder weniger aktiv an Prozessen der Eventisierung teil und nehmen sie meist auch dankbar hin. Die Kehrseiten der Eventisierung und die Ungleichheiten, die sie hervorrufen, bleiben allerdings meist unsichtbar. Am Beispiel von Zürich gehen wir daher in diesem Buch der Frage nach, wie Eventkulturen Prozesse und Praxen gesellschaftlicher Selbstverständigung neu ordnen und vernetzen.

Statistics

Altmetrics

Additional indexing

Item Type:Edited Scientific Work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Social Anthropology and Cultural Studies
Dewey Decimal Classification:300 Social sciences, sociology & anthropology
390 Customs, etiquette & folklore
Language:German
Date:2019
Deposited On:14 Feb 2020 12:19
Last Modified:14 Feb 2020 15:28
Publisher:Jovis
ISBN:978-3-86859-493-5
OA Status:Closed
Related URLs:https://www.recherche-portal.ch/permalink/f/5u2s2l/ebi01_prod011244927 (Library Catalogue)

Download

Full text not available from this repository.
Get full-text in a library