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Geschlechtsbestimmung bei Pferdefeten mittels zwei- und dreidimensionaler Sonografie in der Frühgravidität


Becsek, Angela; Schweizer, Adrian; Knutti, Barbara; Bollwein, Heiner (2020). Geschlechtsbestimmung bei Pferdefeten mittels zwei- und dreidimensionaler Sonografie in der Frühgravidität. Tierärztliche Praxis. Ausgabe G, Grosstiere/Nutztiere, 48(03):166-171.

Abstract

Ziel Das Ziel dieser Studie war, erstmals zweidimensionale (2D) und dreidimensionale (3D) transrektale Ultraschalluntersuchungen (USU) hinsichtlich ihrer Richtigkeit und dem zeitlichen Aufwand zur Geschlechtsdiagnose bei Pferdefeten zu vergleichen.
Material und Methoden: Zu diesem Zweck wurden 47 Stuten zwischen den Tagen 58 und 115 der Gravidität zunächst einer 2D-USU unterzogen, um das fetale Geschlecht anhand der Lokalisation des Genitaltuberkels oder dem Vorhandensein von äußeren Geschlechtsteilen zu ermitteln. Im Folgenden wurden 3D-Bilder des Fetus angefertigt und anschließend an einem PC ausgewertet.
Ergebnisse: Der beste Zeitraum zur Geschlechtsbestimmung war zwischen dem 58. und 79. Graviditätstag mit 77 % (2D-USU und 3D-Bild-Auswertung) korrekten Diagnosen. Durch wiederholtes Auswerten der 3D-Bilder konnte eine Steigerung richtiger Diagnosen um 16 % erzielt werden. Der zusätzliche Zeitaufwand für die 3D-USU und die 3D-Bild-Auswertung betrug etwa 6–7 Minuten pro Stute.
Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die 3D- gegenüber der 2D-Sonografie die Zuverlässigkeit der transrektalen Geschlechtsbestimmung erhöht. Erfahrenen Untersuchern bringt die 3D-Ultraschalltechnik jedoch keine entscheidenden Vorteile und ist zudem zeitaufwendiger.

Abstract

Ziel Das Ziel dieser Studie war, erstmals zweidimensionale (2D) und dreidimensionale (3D) transrektale Ultraschalluntersuchungen (USU) hinsichtlich ihrer Richtigkeit und dem zeitlichen Aufwand zur Geschlechtsdiagnose bei Pferdefeten zu vergleichen.
Material und Methoden: Zu diesem Zweck wurden 47 Stuten zwischen den Tagen 58 und 115 der Gravidität zunächst einer 2D-USU unterzogen, um das fetale Geschlecht anhand der Lokalisation des Genitaltuberkels oder dem Vorhandensein von äußeren Geschlechtsteilen zu ermitteln. Im Folgenden wurden 3D-Bilder des Fetus angefertigt und anschließend an einem PC ausgewertet.
Ergebnisse: Der beste Zeitraum zur Geschlechtsbestimmung war zwischen dem 58. und 79. Graviditätstag mit 77 % (2D-USU und 3D-Bild-Auswertung) korrekten Diagnosen. Durch wiederholtes Auswerten der 3D-Bilder konnte eine Steigerung richtiger Diagnosen um 16 % erzielt werden. Der zusätzliche Zeitaufwand für die 3D-USU und die 3D-Bild-Auswertung betrug etwa 6–7 Minuten pro Stute.
Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die 3D- gegenüber der 2D-Sonografie die Zuverlässigkeit der transrektalen Geschlechtsbestimmung erhöht. Erfahrenen Untersuchern bringt die 3D-Ultraschalltechnik jedoch keine entscheidenden Vorteile und ist zudem zeitaufwendiger.

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Other titles:Gender determination in equine fetuses in early pregnancy using two- and three-dimensional ultrasound
Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:05 Vetsuisse Faculty > Veterinary Clinic > Department of Farm Animals
Dewey Decimal Classification:570 Life sciences; biology
630 Agriculture
Uncontrolled Keywords:Food Animals, General Veterinary
Language:German
Date:1 June 2020
Deposited On:25 Jun 2020 14:55
Last Modified:29 Jul 2020 15:20
Publisher:Schattauer
ISSN:1434-1220
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.1055/a-1161-9797

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