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Was schützt (vor) Social Bots? Vorschläge zur Governance von computergenerierten Softwareagenten im Internet


Oehmer, Franziska; Pedrazzi, Stefano (2020). Was schützt (vor) Social Bots? Vorschläge zur Governance von computergenerierten Softwareagenten im Internet. UFITA: Archiv für Urheber- und Medienrecht, 84(1):7-35.

Abstract

Was schützt (vor) Social Bots?Vorschläge zur Governance von computergeneriertenSoftwareagenten im Internet*Dr. phil. In öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Debatten wird zunehmend über die potenziell schädigende Rolle von Social Bots im Meinungs- und Willensbildungsprozess vor Abstimmungen, Wahlen oder innerhalb kontroverser Debatten diskutiert: Man befürchtet,dass «Propagandisten» dieses Instrument nutzen würden, um unter Vorspiegelung falscher menschlicher Identitäten widerrechtliche oder nicht wünschenswerte Inhalte (Diskriminierung, falsche Tatsachenbehauptungen,...) zu verbreiten und durch die uneingeschränkt hohe Kommunikations- und Vernetzungsaktivität unerkannt Einfluss auf Stimmungen und Meinungen zu nehmen. Der vorliegende Beitrag identifiziert, systematisiert und diskutiert unter Bezugnahme auf den kommunikationswissenschaftlichen Forschungsstand Vorteile und Grenzen von Governance-Optionen für den Umgang mit Social Bots im Zusammenspiel von staatlichen, organisationalen und individuellen Akteuren. Unterschieden wird zwischen repressiven und präventiven Maßnahmen. Forschungsleitend wird dabei nach Regulierungsmöglichkeiten gefragt, die eine freie und unverzerrte Meinungsbildung über Onlineplattformen gewährleisten, ohne die in Demokratien meist grundrechtlich oder verfassungsrechtlich gesicherten Prinzipien der Meinungsäußerungsfreiheit aufzugeben. Der Beitrag verbindet damit kommunikations- und rechtswissenschaftliches Wissen, um sich einem aktuell und für die politische Meinungsbildung im digitalen Zeitalter relevanten Medienregulierungsbereich zu widmen.

Abstract

Was schützt (vor) Social Bots?Vorschläge zur Governance von computergeneriertenSoftwareagenten im Internet*Dr. phil. In öffentlichen, politischen und wissenschaftlichen Debatten wird zunehmend über die potenziell schädigende Rolle von Social Bots im Meinungs- und Willensbildungsprozess vor Abstimmungen, Wahlen oder innerhalb kontroverser Debatten diskutiert: Man befürchtet,dass «Propagandisten» dieses Instrument nutzen würden, um unter Vorspiegelung falscher menschlicher Identitäten widerrechtliche oder nicht wünschenswerte Inhalte (Diskriminierung, falsche Tatsachenbehauptungen,...) zu verbreiten und durch die uneingeschränkt hohe Kommunikations- und Vernetzungsaktivität unerkannt Einfluss auf Stimmungen und Meinungen zu nehmen. Der vorliegende Beitrag identifiziert, systematisiert und diskutiert unter Bezugnahme auf den kommunikationswissenschaftlichen Forschungsstand Vorteile und Grenzen von Governance-Optionen für den Umgang mit Social Bots im Zusammenspiel von staatlichen, organisationalen und individuellen Akteuren. Unterschieden wird zwischen repressiven und präventiven Maßnahmen. Forschungsleitend wird dabei nach Regulierungsmöglichkeiten gefragt, die eine freie und unverzerrte Meinungsbildung über Onlineplattformen gewährleisten, ohne die in Demokratien meist grundrechtlich oder verfassungsrechtlich gesicherten Prinzipien der Meinungsäußerungsfreiheit aufzugeben. Der Beitrag verbindet damit kommunikations- und rechtswissenschaftliches Wissen, um sich einem aktuell und für die politische Meinungsbildung im digitalen Zeitalter relevanten Medienregulierungsbereich zu widmen.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Communication and Media Research
06 Faculty of Arts > Institute for Research on the Public Sphere and Society
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Language:German
Date:2020
Deposited On:10 Feb 2021 16:48
Last Modified:10 Feb 2021 16:48
Publisher:Stämpfli
ISSN:1424-4276
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.5771/2568-9185-2020-1-7

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