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Abstract

Das CINEMA-Jahrbuch ist mit 66 Jahrgängen die älteste Filmzeitschrift der Schweiz. Mit einem Schwerpunkt auf das Schweizer Filmschaffen, fungiert CINEMA zudem als historisches Gedächtnis zum Schweizer Film. Durch qualitativ hochstehende Texte bieten wir dem Leser Denkstoff über den Kinobesuch hinaus und regen zum kritischen und kreativen Nachdenken über bewegte Bilder an.
In Bezug auf Inhalte oder Ausrichtung gibt es keine vergleichbare Publikation im deutschsprachigen Raum: CINEMA ist in Form eines Jahrbuchs eine einzigartige Plattform für ausführliche, vertiefte Reflexionen über das nationale und internationale Filmschaffen, für längere Hintergrundberichte und Analysen, für überraschende Sichtweisen auf das Medium Film in Geschichte und Gegenwart.
Jede CINEMA-Ausgabe widmet sich einem bestimmten thematischen Fokus, der zugleich den Titel bestimmt. Die thematischen Beiträge werden ergänzt durch die Rubrik CH-Fenster, die spezifische Stoffe und Themen des Schweizer Filmschaffens behandelt, durch einen Filmbrief, in dem Praktiker von ihren filmischen Erfahrungen aus der ganzen Welt berichten, einen literarischen Beitrag und einen künstlerischen Bild-Essay. In der Rubrik Sélection kommentieren Filmkritikerinnen und Filmkritiker die Schweizer Spiel- und Dokumentarfilme des laufenden Produktionsjahres. Und nicht zuletzt werden jedes Jahr Branchenvertreter/innen – Regisseur/innen, Editor/innen, Produzent/innen, Komponist/innen u.a.m. eingeladen, um selbst eigene Beiträge zu verfassen und ihre Erfahrungen und ihre Sichtweise auf das Medium Film wiederzugeben.

Skandal (Cinema 65. Schweizer Filmjahrbuch):

Skandal. Kein anderes Wort hat die jüngsten gesellschaftlichen Debatten gleichermassen bestimmt wie das vom griechischen ‹skandalon› abgeleitete, das «Ärgernis, Anstoss, Fallstrick» bedeutet. Sei es bei der Wahl des US-amerikanischen Präsidenten, im #metoo-Twittersturm oder in Klimadiskussionen – Menschen jeglicher politischer Couleur bewerten Aussagen, Handlungen oder Überzeugungen von anderen Menschen reflexartig als «skandalös». Aber was übrig von der Schlagkraft eines Wortes, wenn dessen Verwendung bis zum Überdruss strapaziert wird?
Im Kino haben sogenannte ‹Skandalfilme› eine lange Tradition. Sie zeigen – ob verschlüsselt oder unverschlüsselt – auf gesellschaftliche Missstände, hinterfragen verkrustete Normen oder Konventionen und erhalten deshalb den Stempel des ‹Skandalfilms› aufgedrückt.
CINEMA 65: Skandal beschäftigt sich mit «Skandalfilmen», der Hinterfragung dieses Begriffs, den üblichen Verdächtigen (u.a. Gaspar Noé, «Natural Born Killers»), aktuellen Skandalen wie die Vergabe des Oscars für den besten Film an «Green Book» sowie Skandalen, die auf den ersten Blick keine zu sein scheinen.
Ein besonderes Juwel ist dieses Jahr unser Filmbrief, den der Schweizer Filmemacher Kaleo La Belle für uns in Englisch verfasst hat (La Belle ist Schweiz-Amerikaner und unter anderem in Detroit aufgewachsen): Er liefert uns intime Einblicke in die ersten Notizen seines neuesten Filmprojekts In diesem will er einen Syrier porträtieren, der im Alter von 17 Jahren aus Syrien nach Kanada geflüchtet ist, um dem Militärdienst zu entgehen.
Über das Magazin verstreut finden sich Momentaufnahmen zum Thema, dieses Jahr von Mitgliedern des Vereins SWAN (Swiss Women’s Audiovisual Network) verfasst. In der Sektion «Séléction» finden sich rund dreissig Produktionen des Schweizerischen Filmschaffens 2018/2019, die besonders aufgefallen sind.

Zur Entstehung der aktuellen Ausgabe lesen Sie auch den Blogbeitrag von Heinrich Weingartner: http://filmgeblaetter.schueren-verlag.de/cinema-chicago-skandal/

Abstract

Das CINEMA-Jahrbuch ist mit 66 Jahrgängen die älteste Filmzeitschrift der Schweiz. Mit einem Schwerpunkt auf das Schweizer Filmschaffen, fungiert CINEMA zudem als historisches Gedächtnis zum Schweizer Film. Durch qualitativ hochstehende Texte bieten wir dem Leser Denkstoff über den Kinobesuch hinaus und regen zum kritischen und kreativen Nachdenken über bewegte Bilder an.
In Bezug auf Inhalte oder Ausrichtung gibt es keine vergleichbare Publikation im deutschsprachigen Raum: CINEMA ist in Form eines Jahrbuchs eine einzigartige Plattform für ausführliche, vertiefte Reflexionen über das nationale und internationale Filmschaffen, für längere Hintergrundberichte und Analysen, für überraschende Sichtweisen auf das Medium Film in Geschichte und Gegenwart.
Jede CINEMA-Ausgabe widmet sich einem bestimmten thematischen Fokus, der zugleich den Titel bestimmt. Die thematischen Beiträge werden ergänzt durch die Rubrik CH-Fenster, die spezifische Stoffe und Themen des Schweizer Filmschaffens behandelt, durch einen Filmbrief, in dem Praktiker von ihren filmischen Erfahrungen aus der ganzen Welt berichten, einen literarischen Beitrag und einen künstlerischen Bild-Essay. In der Rubrik Sélection kommentieren Filmkritikerinnen und Filmkritiker die Schweizer Spiel- und Dokumentarfilme des laufenden Produktionsjahres. Und nicht zuletzt werden jedes Jahr Branchenvertreter/innen – Regisseur/innen, Editor/innen, Produzent/innen, Komponist/innen u.a.m. eingeladen, um selbst eigene Beiträge zu verfassen und ihre Erfahrungen und ihre Sichtweise auf das Medium Film wiederzugeben.

Skandal (Cinema 65. Schweizer Filmjahrbuch):

Skandal. Kein anderes Wort hat die jüngsten gesellschaftlichen Debatten gleichermassen bestimmt wie das vom griechischen ‹skandalon› abgeleitete, das «Ärgernis, Anstoss, Fallstrick» bedeutet. Sei es bei der Wahl des US-amerikanischen Präsidenten, im #metoo-Twittersturm oder in Klimadiskussionen – Menschen jeglicher politischer Couleur bewerten Aussagen, Handlungen oder Überzeugungen von anderen Menschen reflexartig als «skandalös». Aber was übrig von der Schlagkraft eines Wortes, wenn dessen Verwendung bis zum Überdruss strapaziert wird?
Im Kino haben sogenannte ‹Skandalfilme› eine lange Tradition. Sie zeigen – ob verschlüsselt oder unverschlüsselt – auf gesellschaftliche Missstände, hinterfragen verkrustete Normen oder Konventionen und erhalten deshalb den Stempel des ‹Skandalfilms› aufgedrückt.
CINEMA 65: Skandal beschäftigt sich mit «Skandalfilmen», der Hinterfragung dieses Begriffs, den üblichen Verdächtigen (u.a. Gaspar Noé, «Natural Born Killers»), aktuellen Skandalen wie die Vergabe des Oscars für den besten Film an «Green Book» sowie Skandalen, die auf den ersten Blick keine zu sein scheinen.
Ein besonderes Juwel ist dieses Jahr unser Filmbrief, den der Schweizer Filmemacher Kaleo La Belle für uns in Englisch verfasst hat (La Belle ist Schweiz-Amerikaner und unter anderem in Detroit aufgewachsen): Er liefert uns intime Einblicke in die ersten Notizen seines neuesten Filmprojekts In diesem will er einen Syrier porträtieren, der im Alter von 17 Jahren aus Syrien nach Kanada geflüchtet ist, um dem Militärdienst zu entgehen.
Über das Magazin verstreut finden sich Momentaufnahmen zum Thema, dieses Jahr von Mitgliedern des Vereins SWAN (Swiss Women’s Audiovisual Network) verfasst. In der Sektion «Séléction» finden sich rund dreissig Produktionen des Schweizerischen Filmschaffens 2018/2019, die besonders aufgefallen sind.

Zur Entstehung der aktuellen Ausgabe lesen Sie auch den Blogbeitrag von Heinrich Weingartner: http://filmgeblaetter.schueren-verlag.de/cinema-chicago-skandal/

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Item Type:Edited Scientific Work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Cinema Studies
Dewey Decimal Classification:700 Arts
900 History
Language:German
Date:2020
Previous Dates:1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
Deposited On:12 Feb 2021 10:15
Last Modified:15 Feb 2021 08:39
Publisher:Schüren
Series Name:Cinema
Volume:65
Number of Pages:216
ISSN:1010-3627
ISBN:978-3-7410-0465-0
Additional Information:Ab Nr. 43 offen zugänglich via http://www.cinemabuch.ch/books – die neueste Ausgabe mit einem Jahr Verzögerung. Seit 1983 (29. Jahrgang) erscheint CINEMA als Jahrbuch; von 1961–1982 erschien es als "Cinema : nicht kommerzielle Vierteljahreszeitschrift für Film", zuvor von 1955 bis 1961 als "Der Filmklub : offiz. Organ der Vereinigung Schweizerischer Filmgilden + Filmklubs für die Deutsche Schweiz".
OA Status:Closed
Free access at:Related URL. An embargo period may apply.
Related URLs:https://www.cinemabuch.ch/books (Organisation)
https://www.schueren-verlag.de/programm/titel/645-skandal.html (Publisher)

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