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Wirtschaftsberichterstattung in der Krise


Schranz, Mario; Eisenegger, Mark; Imhof, Kurt; Schneider, Jörg (2013). Wirtschaftsberichterstattung in der Krise. Basel: Schwabe Verlag.

Abstract

Kein anderes Kommunikationsereignis* hat die nationale und international Medienöffentlichkeit in den vergangenen zwei Jahren so sehr dominiert wie die Finanz- und Wirtschaftskrise. Diese Kommunikationsverdichtung baute sich ab Mitte 2007 zunächst anlässlich einzelner Bankenkrisen auf, bevor sie mit der Ausweitung auf die gesamte Finanzbranche und weitere Wirtschaftssektoren schliesslich ganze Volkswirtschaften erfasste und im Herbst 2008 mit dem Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers einen ersten Höhepunkt erreichte. Angesichts der tiefgreifenden Folgen der Finanzkrise für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und dem Reputationsdebakel für den schweizerischen Finanzplatz und einst renommierte Wirtschaftsführer stellt sich die Frage: Hätte man das nicht alles früher und besser wissen müssen? In Krisenperioden bzw. nach dem Platzen von Wirtschaftsblasen wird regelmässig die Frage nach der Frühwarnfunktion der Medien in Bezug auf unerwünschte Entwicklungen im ökonomischen System gestellt. Das heisst, es stellt sich die Frage nach der seismografischen Qualität des medienöffentlichen Diskurses, die sich – analog dem Erdbebenseismografen – danach bemisst, inwieweit die Medienöffentlichkeit in der Lage ist, bevorstehende Beben frühzeitig anzuzeigen und in ihren Konsequenzen adäquat einzuordnen.

Abstract

Kein anderes Kommunikationsereignis* hat die nationale und international Medienöffentlichkeit in den vergangenen zwei Jahren so sehr dominiert wie die Finanz- und Wirtschaftskrise. Diese Kommunikationsverdichtung baute sich ab Mitte 2007 zunächst anlässlich einzelner Bankenkrisen auf, bevor sie mit der Ausweitung auf die gesamte Finanzbranche und weitere Wirtschaftssektoren schliesslich ganze Volkswirtschaften erfasste und im Herbst 2008 mit dem Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers einen ersten Höhepunkt erreichte. Angesichts der tiefgreifenden Folgen der Finanzkrise für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und dem Reputationsdebakel für den schweizerischen Finanzplatz und einst renommierte Wirtschaftsführer stellt sich die Frage: Hätte man das nicht alles früher und besser wissen müssen? In Krisenperioden bzw. nach dem Platzen von Wirtschaftsblasen wird regelmässig die Frage nach der Frühwarnfunktion der Medien in Bezug auf unerwünschte Entwicklungen im ökonomischen System gestellt. Das heisst, es stellt sich die Frage nach der seismografischen Qualität des medienöffentlichen Diskurses, die sich – analog dem Erdbebenseismografen – danach bemisst, inwieweit die Medienöffentlichkeit in der Lage ist, bevorstehende Beben frühzeitig anzuzeigen und in ihren Konsequenzen adäquat einzuordnen.

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Item Type:Scientific Publication in Electronic Form
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Communication and Media Research
06 Faculty of Arts > Institute for Research on the Public Sphere and Society
Dewey Decimal Classification:700 Arts
Editors:fög – Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft/Univers .
Language:German
Date:2013
Deposited On:04 Jun 2021 09:55
Last Modified:04 Jun 2021 10:21
Publisher:Schwabe Verlag
Series Name:Qualität der Medien: Studien
Number of Pages:11
ISSN:2296-5114
ISBN:978-3-7965-3221-4
Additional Information:Herausgegeben vom Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) im Auftrag der Kurt Imhof Stiftung für Medienqualität, Zürich
OA Status:Green
Free access at:Official URL. An embargo period may apply.
Official URL:http://www.foeg.uzh.ch/dam/jcr:6d50bff2-1beb-4d12-b1d4-0cef68e9f1a4/Studie_02_2010.pdf

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