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Medienqualität


Udris, Linards (2021). Medienqualität. In: Fög - Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft/ Univer, .. Qualität der Medien : Jahrbuch 2021. Basel: Schwabe, 93-106.

Abstract

Die Corona-Pandemie verändert sowohl die Themen- und Ereignislage als auch die Arbeitsbedingungen für Journalist:innen. Dies wirkt sich unterschiedlich auf die Medienqualität aus. Insgesamt bleibt die Qualität stabil, verändert sich aber in einzelnen Dimensionen. Die Medien berichten im Corona-Jahr 2020 mehr über Relevantes wie Politik als über Softnews wie Sport und Human Interest. Die Themen- und Ereignislage bedeutet nicht nur mehr Fokus auf die Politik generell, sondern mehr Fokusauf Schweizer Politik. Die Berichterstattung über das Ausland verliert 2020 nochmals an Gewicht und die geografische Vielfalt sinkt. Dafür nehmen die Einordnungsleistungen in Form von Hintergrundbeiträgen nicht weiter ab und Medien aus manchen Medienhäusern stützen sich zunehmend auf eigene statt auf Agenturbeiträge. Auch wenn Journalist:innen vermehrt im Homeoffice arbeiten, bleiben die Beitragsformate dieselben: Reportagen, Portraits oder Interviews kommen 2020 ähnlich häufig vor wie in den Vorjahren. Auch im Corona-Jahr 2020 stehen Medientypen wie der öffentliche Rundfunk oder die Abo-Newssites für eine deutlich höhere Qualität als
andere Medientypen. Doch Pendler- und Boulevardmedien können ihre Qualität auch wegen der Themen- und Ereignislage und dem Fokus auf die Politik verbessern.

Abstract

Die Corona-Pandemie verändert sowohl die Themen- und Ereignislage als auch die Arbeitsbedingungen für Journalist:innen. Dies wirkt sich unterschiedlich auf die Medienqualität aus. Insgesamt bleibt die Qualität stabil, verändert sich aber in einzelnen Dimensionen. Die Medien berichten im Corona-Jahr 2020 mehr über Relevantes wie Politik als über Softnews wie Sport und Human Interest. Die Themen- und Ereignislage bedeutet nicht nur mehr Fokus auf die Politik generell, sondern mehr Fokusauf Schweizer Politik. Die Berichterstattung über das Ausland verliert 2020 nochmals an Gewicht und die geografische Vielfalt sinkt. Dafür nehmen die Einordnungsleistungen in Form von Hintergrundbeiträgen nicht weiter ab und Medien aus manchen Medienhäusern stützen sich zunehmend auf eigene statt auf Agenturbeiträge. Auch wenn Journalist:innen vermehrt im Homeoffice arbeiten, bleiben die Beitragsformate dieselben: Reportagen, Portraits oder Interviews kommen 2020 ähnlich häufig vor wie in den Vorjahren. Auch im Corona-Jahr 2020 stehen Medientypen wie der öffentliche Rundfunk oder die Abo-Newssites für eine deutlich höhere Qualität als
andere Medientypen. Doch Pendler- und Boulevardmedien können ihre Qualität auch wegen der Themen- und Ereignislage und dem Fokus auf die Politik verbessern.

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Item Type:Book Section, not_refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Department of Communication and Media Research
06 Faculty of Arts > Institute for Research on the Public Sphere and Society
Dewey Decimal Classification:070 News media, journalism & publishing
Language:German
Date:2021
Deposited On:22 Dec 2021 15:50
Last Modified:13 Mar 2024 15:18
Publisher:Schwabe
Series Name:Qualität der Medien
Number:12
ISSN:1664-4131
ISBN:978-3-7965-4432-3
Additional Information:Herausgegeben vom Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) im Auftrag der Kurt Imhof Stiftung für Medienqualität, Zürich
OA Status:Closed
Official URL:https://www.foeg.uzh.ch/dam/jcr:80fd64b0-c078-4ba7-8bba-e2c79bf1a654/2021_Gesamtausgabe.pdf
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