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Knochenregeneration einer stark kompromittierten Alveole mittels kreuzvernetzter Membranen. Ein Fallbericht


Fischer, Kai; Schmidlin, Patrick (2021). Knochenregeneration einer stark kompromittierten Alveole mittels kreuzvernetzter Membranen. Ein Fallbericht. Implantologie, (29):191-202.

Abstract

Die gesteuerte Knochenregeneration zur Erhaltung des Alveolarkamms im Rahmen der Zahnentfernung stellte in den letzten Jahren ein wichtiges Forschungsfeld dar. Für Verfahren zur Knochenaugmentation steht eine ständig wachsende Anzahl von Biomaterialien im Handel zur Verfügung, was die „richtige“ Wahl in der täglichen Praxis zunehmend komplexer macht. Vernetzte Kollagenmembranen haben immer noch einen eher kontroversen Ruf und sind weniger beliebt als native Kollagenmembranen. Anhand des vorliegenden Falls werden die Gründe für die Auswahl von zwei verschiedenen, mit Ribose vernetzten Biomaterialien bei schwerem Verlust von Hart- und Weichgewebe im Oberkiefer vorgestellt. Im ersten Schritt wurde die ursprüngliche Kammdimension unmittelbar nach Zahnextraktion wiederhergestellt. Dies erfolgte mithilfe einer „Zeltschraube“ unter Verwendung einer traditionellen, dünnen Kollagenmembran in Kombination mit einem Bindegewebetransplantat und einem allogenen Knochenersatzmaterial. Anschließend wurde bei der Implantation eine neuartige, 2 mm dicke Kollagenmatrix zur vereinfachten Korrektur der Knochenkontur angewendet. Schließlich wurde vor dem Einsetzen der endgültigen Krone eine provisorische Restauration für die Gewebeausformung installiert. Abschließend zeigten sich stabile Hart- und Weichgewebedimensionen. Die Wahl der Membran könnte einer der wichtigsten Kriterien für den Erfolg des Verfahrens darstellen.

Abstract

Die gesteuerte Knochenregeneration zur Erhaltung des Alveolarkamms im Rahmen der Zahnentfernung stellte in den letzten Jahren ein wichtiges Forschungsfeld dar. Für Verfahren zur Knochenaugmentation steht eine ständig wachsende Anzahl von Biomaterialien im Handel zur Verfügung, was die „richtige“ Wahl in der täglichen Praxis zunehmend komplexer macht. Vernetzte Kollagenmembranen haben immer noch einen eher kontroversen Ruf und sind weniger beliebt als native Kollagenmembranen. Anhand des vorliegenden Falls werden die Gründe für die Auswahl von zwei verschiedenen, mit Ribose vernetzten Biomaterialien bei schwerem Verlust von Hart- und Weichgewebe im Oberkiefer vorgestellt. Im ersten Schritt wurde die ursprüngliche Kammdimension unmittelbar nach Zahnextraktion wiederhergestellt. Dies erfolgte mithilfe einer „Zeltschraube“ unter Verwendung einer traditionellen, dünnen Kollagenmembran in Kombination mit einem Bindegewebetransplantat und einem allogenen Knochenersatzmaterial. Anschließend wurde bei der Implantation eine neuartige, 2 mm dicke Kollagenmatrix zur vereinfachten Korrektur der Knochenkontur angewendet. Schließlich wurde vor dem Einsetzen der endgültigen Krone eine provisorische Restauration für die Gewebeausformung installiert. Abschließend zeigten sich stabile Hart- und Weichgewebedimensionen. Die Wahl der Membran könnte einer der wichtigsten Kriterien für den Erfolg des Verfahrens darstellen.

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Item Type:Journal Article, not_refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Dental Medicine > Clinic of Conservative and Preventive Dentistry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Scopus Subject Areas:Health Sciences > Oral Surgery
Language:German
Date:2021
Deposited On:17 Dec 2021 07:26
Last Modified:21 Dec 2023 08:08
Publisher:Quintessence Publishing
ISSN:0943-9692
OA Status:Closed
Related URLs:https://www.quintessence-publishing.com/deu/de/journal/implantologie/2021/02 (Publisher)