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„Wo die Dinge beginnen…“


Reichenbach, Roland (2022). „Wo die Dinge beginnen…“. In: Yacek, Douglas. Bildung und Transformation: zur Diskussion eines erziehungswissenschaftlichen Leitbegriffs. Heidelberg: J. B. Metzler Verlag, 101-122.

Abstract

Der Beitrag sucht ein bescheidenes Verständnis von ‚Transformation’ im theoretischen Nachdenken um den Bildungsprozess oder um Bildungsprozesse im Allgemeinen beliebt zu machen. Zunächst wird von der Annahme ausgegangen, dass Bildungsprozesse häufig mit Fragen der Selbsterkenntnis zu tun haben bzw. zu tun haben können. Dabei wird besonders der Umstand berücksichtigt, dass wir uns selber in bedeutsamer Hinsicht rätselhaft sind (und wohl bleiben). Auf dieser Grundlage wird gefragt, wie plausibel es ist, Transformation als Veränderung eines Zustandes A in einen Zustand B zu fassen, und postuliert, dass schon ein reflektierte(re)s Verhältnis zu Zustand A – wenn überhaupt – transformativen Charakter aufweisen kann, ohne dass etwas über einen Zustand B in Erfahrung gebracht werden könnte. Mit Jean François Billeters daoistisch inspiriertem Konzept der Integrierung bzw. Integrierungsarbeit wird das Anliegen vertieft, nach einer einfachen Sprache der Theorie des Bildungsprozesses zu suchen, mit welcher eingefahrenen (bildungstheoretischen) Denkspuren und beliebten Aporien möglicherweise ein Stück weit entkommen werden kann.

Abstract

Der Beitrag sucht ein bescheidenes Verständnis von ‚Transformation’ im theoretischen Nachdenken um den Bildungsprozess oder um Bildungsprozesse im Allgemeinen beliebt zu machen. Zunächst wird von der Annahme ausgegangen, dass Bildungsprozesse häufig mit Fragen der Selbsterkenntnis zu tun haben bzw. zu tun haben können. Dabei wird besonders der Umstand berücksichtigt, dass wir uns selber in bedeutsamer Hinsicht rätselhaft sind (und wohl bleiben). Auf dieser Grundlage wird gefragt, wie plausibel es ist, Transformation als Veränderung eines Zustandes A in einen Zustand B zu fassen, und postuliert, dass schon ein reflektierte(re)s Verhältnis zu Zustand A – wenn überhaupt – transformativen Charakter aufweisen kann, ohne dass etwas über einen Zustand B in Erfahrung gebracht werden könnte. Mit Jean François Billeters daoistisch inspiriertem Konzept der Integrierung bzw. Integrierungsarbeit wird das Anliegen vertieft, nach einer einfachen Sprache der Theorie des Bildungsprozesses zu suchen, mit welcher eingefahrenen (bildungstheoretischen) Denkspuren und beliebten Aporien möglicherweise ein Stück weit entkommen werden kann.

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Item Type:Book Section, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Uncontrolled Keywords:Bildungsprozess, Integrierung, Integrierungsarbeit, Selbsterkenntnis, transformativ
Language:German
Date:4 August 2022
Deposited On:24 Mar 2023 09:16
Last Modified:29 Mar 2023 09:24
Publisher:J. B. Metzler Verlag
Series Name:Kindheit – Bildung – Erziehung. Philosophische Perspektiven
ISSN:2662-5040
ISBN:9783662648292
OA Status:Closed
Publisher DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-662-64829-2_7
Official URL:https://rdcu.be/c8mRo