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Direkte Restaurationstechnik im Seitenzahnbereich zur Versorgung von erosionsbedingtem Zahnhartsubstanzverlust


Attin, Thomas; Schmidlin, Patrick R; Tauböck, Tobias T (2023). Direkte Restaurationstechnik im Seitenzahnbereich zur Versorgung von erosionsbedingtem Zahnhartsubstanzverlust. Swiss Dental Journal, 7/8:489-495.

Abstract

Der restaurative Aufbau verlorengegangener Zahnhartsubstanz und die Wiederherstellung der ursprünglichen vertikalen Bisslage bei einem durch Zahnerosionen oder -abrasionen stark in Mitleidenschaft gezogenen Gebiss stellt den Zahnarzt immer wieder vor Probleme bei der Umsetzung der Therapie. Traditionellerweise erfolgt diese Therapie mit laborgefertigten Werkstücken, die in der Regel eine Präparation der verbliebenen Zahnsubstanz erfordern und für den Patienten hohe Kosten verursachen, sodass alternative Ver- fahren in Betracht gezogen werden sollten. Dabei gilt es hervorzuheben, dass auch minimalinvasive restaurative Arbeiten bei diesen Patienten nur dann indiziert sind, wenn der präventive Ansatz, weiteren Zahnhartsubstanzverlust zu verhindern, gleichzeitig erfolgreich ist. Der folgende Beitrag stellt die Verwendung direkter adhäsiver Kompositrestaurationen als eine Möglichkeit zur Rekonstruktion einer erosiv stark veränderten Gebisssituation anhand eines Falles dar. Zur Rekonstruktion der Okklusalflächen werden dabei Übertragungsschienen eingesetzt, die auf der Basis von individuellen Wax-up-Modellen angefertigt werden. Das beschriebene Verfahren stellt eine gut unter- suchte und erprobte Methode zur Versorgung von Zähnen mit erosionsbedingtem Zahnhartsubstanzverlust dar. Wie bei allen neuen Verfahren wird sich für den praktischen Zahnarzt eine gewisse Lernkurve ergeben, nach der hochwertige Restaurationen mit dieser Technik umgesetzt werden können.

Abstract

Der restaurative Aufbau verlorengegangener Zahnhartsubstanz und die Wiederherstellung der ursprünglichen vertikalen Bisslage bei einem durch Zahnerosionen oder -abrasionen stark in Mitleidenschaft gezogenen Gebiss stellt den Zahnarzt immer wieder vor Probleme bei der Umsetzung der Therapie. Traditionellerweise erfolgt diese Therapie mit laborgefertigten Werkstücken, die in der Regel eine Präparation der verbliebenen Zahnsubstanz erfordern und für den Patienten hohe Kosten verursachen, sodass alternative Ver- fahren in Betracht gezogen werden sollten. Dabei gilt es hervorzuheben, dass auch minimalinvasive restaurative Arbeiten bei diesen Patienten nur dann indiziert sind, wenn der präventive Ansatz, weiteren Zahnhartsubstanzverlust zu verhindern, gleichzeitig erfolgreich ist. Der folgende Beitrag stellt die Verwendung direkter adhäsiver Kompositrestaurationen als eine Möglichkeit zur Rekonstruktion einer erosiv stark veränderten Gebisssituation anhand eines Falles dar. Zur Rekonstruktion der Okklusalflächen werden dabei Übertragungsschienen eingesetzt, die auf der Basis von individuellen Wax-up-Modellen angefertigt werden. Das beschriebene Verfahren stellt eine gut unter- suchte und erprobte Methode zur Versorgung von Zähnen mit erosionsbedingtem Zahnhartsubstanzverlust dar. Wie bei allen neuen Verfahren wird sich für den praktischen Zahnarzt eine gewisse Lernkurve ergeben, nach der hochwertige Restaurationen mit dieser Technik umgesetzt werden können.

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Item Type:Journal Article, refereed, further contribution
Communities & Collections:04 Faculty of Medicine > Center for Dental Medicine > Clinic of Conservative and Preventive Dentistry
Dewey Decimal Classification:610 Medicine & health
Uncontrolled Keywords:Komposit, Adhäsivtechnik, Erosion, Zahnhartsubstanzverlust, Okklusale vertikale Dimension
Language:German
Date:2023
Deposited On:16 Jan 2024 12:44
Last Modified:13 Mar 2024 15:22
Publisher:Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO
ISSN:2296-6498
OA Status:Gold
Free access at:Publisher DOI. An embargo period may apply.
Publisher DOI:https://doi.org/10.61872/sdj-2023-07-08-04
Related URLs:https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/227224/
https://doi.org/10.53180/dzz.2022.0018
PubMed ID:37386907
  • Content: Published Version
  • Language: German
  • Licence: Creative Commons: Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)