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Beruflichkeit als Form der Subjektivierung: ein Beitrag zur Debatte der Berufsbildungstheorie zum Subjektbezug in der Berufsbildung


Kraus, Katrin (2024). Beruflichkeit als Form der Subjektivierung: ein Beitrag zur Debatte der Berufsbildungstheorie zum Subjektbezug in der Berufsbildung. Bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik, (Spezial 19):Online.

Abstract

Beruflichkeit als Form von Subjektivierung entwickelt sich über das Einnehmen einer beruflich gerahmten Subjektposition in der Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Erwartungen, Zumutungen und Anforderungen sowie der Nutzung der daraus entstehenden Zugehörigkeits- und Handlungsmöglichkeiten. Sie ist ein beständiger Prozess der Selbstvergewisserung und Positionierung von Menschen im Kontext berufsförmiger Arbeit und im Rahmen gesellschaftlicher Ungleichheit. Im Beitrag werden unter Bezugnahme auf verschiedene Studien folgende Dimensionen von Beruflichkeit als Subjektivierung herausgearbeitet: Aufbau einer Identifikation mit dem Beruf, Entwicklung von Emotionsregulierung und Interaktionsstrategien, Gestaltung von (Arbeits-)Alltag und Lebensführung, Vollzug von beruflichen Praktiken als vollständige Handlungen, Gestaltung von Arbeitsprozessen und betrieblicher Kollegialität sowie Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen. Abschließend werden mögliche Anschlüsse der Berufsbildungstheorie und -forschung an das Verständnis von Beruflichkeit als Form der Subjektivierung skizziert und Möglichkeiten der Berufsbildung diskutiert, solche Prozesse zu begleiten. Diese Perspektiven eröffnet sich gerade in den Widersprüchen gesellschaftlicher Positionierung und individueller Aneignung im Kontext von Beruflichkeit.

Abstract

Beruflichkeit als Form von Subjektivierung entwickelt sich über das Einnehmen einer beruflich gerahmten Subjektposition in der Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Erwartungen, Zumutungen und Anforderungen sowie der Nutzung der daraus entstehenden Zugehörigkeits- und Handlungsmöglichkeiten. Sie ist ein beständiger Prozess der Selbstvergewisserung und Positionierung von Menschen im Kontext berufsförmiger Arbeit und im Rahmen gesellschaftlicher Ungleichheit. Im Beitrag werden unter Bezugnahme auf verschiedene Studien folgende Dimensionen von Beruflichkeit als Subjektivierung herausgearbeitet: Aufbau einer Identifikation mit dem Beruf, Entwicklung von Emotionsregulierung und Interaktionsstrategien, Gestaltung von (Arbeits-)Alltag und Lebensführung, Vollzug von beruflichen Praktiken als vollständige Handlungen, Gestaltung von Arbeitsprozessen und betrieblicher Kollegialität sowie Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen. Abschließend werden mögliche Anschlüsse der Berufsbildungstheorie und -forschung an das Verständnis von Beruflichkeit als Form der Subjektivierung skizziert und Möglichkeiten der Berufsbildung diskutiert, solche Prozesse zu begleiten. Diese Perspektiven eröffnet sich gerade in den Widersprüchen gesellschaftlicher Positionierung und individueller Aneignung im Kontext von Beruflichkeit.

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Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Education
Dewey Decimal Classification:370 Education
Uncontrolled Keywords:Beruflichkeit, Subjektivierung, berufliche Handlungsfähigkeit, Berufsbildung, Berufsbildungstheorie, Subjekt, Beruflichkeit, subject, subjectivation, VET, VET theory, vocational competence
Language:German
Date:20 February 2024
Deposited On:17 Apr 2024 12:34
Last Modified:17 Apr 2024 12:43
Publisher:bwpat Förder-Club e.V.
ISSN:1618-8543
OA Status:Gold
Free access at:Publisher DOI. An embargo period may apply.
Official URL:https://www.bwpat.de/spezial19/kraus_de_spezial19.pdf
  • Content: Published Version
  • Language: German
  • Licence: Creative Commons: Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)