Abstract
The research described in this paper demonstrates for the first time that it is possible to generate MRT-images of mummies and dry tissues, respectively, on a clinical MRT-machine without previous rehydration. This is made possible by use of the "Ultra-Short-Echo-Time" (UTE) program. Furthermore, it was shown that certain structures emit very clear signals in the MRT-imaging software. They can thus be better captured than in CT-imaging. Such strong signals are emitted i.a. by ligaments, intervertebral discs, and remainders of embalming fluids. The second aim of this thesis was to compare the depth-profile of the skin, which was measured by use of the NMR-MOUSE®, with corresponding histological sections. It was possible to show that a direct comparison is not feasible because rehydration causes the tissue-sample to macerate. However, some peaks could still be attributed to certain anatomical structures and the quality of the histological section was good enough to allow for several anatomical structures, like vessels and nerves, to be identified. Moreover, it was shown that the epidermis was detached in the ancient Egyptian mummy. C14 radiocarbon dating was successfully applied for the age determination of the mummies.
In dieser Arbeit konnte zum ersten Mal gezeigt werden, dass es möglich ist, MRT–Bilder von Mumien bzw. trockenem Gewebe ohne vorgängige Rehydratation auf einem klinischen MRT- Gerät zu generieren. Dies ist gelungen dank dem Computerprogramm „Ultra-Short-Echo- Time“ (UTE). Zudem konnte nachgewiesen werden, dass in den MRT-Bildern gewisse Strukturen sehr deutliche Singale geben, die somit leichter zu erfassen sind als in einem CT-Bild. Diese hohen Signale zeigten sich unter anderem bei Bändern, Disci intervertebrales und Resten der Einbalsamierungsflüssigkeiten. Ein weiteres Ziel war es, die Tiefenprofiele der Haut, welche mittels der NMR-MOUSE® gemessen wurden, mit histologischen Schnitten zu vergleichen. Es zeigte sich, dass der direkte Vergleich nicht möglich war, da die Gewebeprobe bei der Rehydrierung aufquoll. Es war aber trotzdem möglich, einzelne Peaks bestimmten anatomischen Strukturen zuzuordnen. Auch die Qualität der histologischen Präparate war so gut, dass man einzelne anatomische Strukturen, zum Beispiel Gefässe und Nerven, gut erkennen konnte. Zudem konnte bewiesen werden, dass die Epidermis bei einer altägyptischen Mumie nicht mehr vorhanden war. Dank der C-14-Radiokarbonmethode war die Altersbestimmung der Mumien möglich.