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Das masoretische und alexandrinische Sondergut des Jeremiabuches: Textgeschichtlicher Rang, Eigenarten, Triebkräfte


Stipp, Hermann-Josef (1994). Das masoretische und alexandrinische Sondergut des Jeremiabuches: Textgeschichtlicher Rang, Eigenarten, Triebkräfte. Freiburg, Switzerland / Göttingen, Germany: Universitätsverlag / Vandenhoeck & Ruprecht.

Abstract

Das Jeremia-Buch ist bekannt für die beträchtlichen Unterschiede zwischen hebräischem und griechischem Text. Die vorliegende Studie untersucht zum einen die Übersetzungstechnik der griechischen Fassung, zum andern die Beschaffenheit der Differenzen. Sie festigt Lehrmeinung, dass JerG* einen Texttyp vertritt, der in der Regel eine ältere Entwicklungsstufe des Jeremia-Buches widerspiegelt. Die Exegese der masoretischen Sonderlesarten ergibt, dass sie nur begrenzten Einfluss auf die inhaltlichen Aussagen des Buches ausüben, diesem aber ein einheitlicheres Gepräge verleihen. Sie repräsentieren eine schriftgelehrte Form der Textpflege, die dem Grundgedanken der Einheit des Buches und darüber hinaus der ganzen heiligen Schrift Ausdruck verleiht, und veranschaulichen damit den fliessenden Übergang von Redaktoren zu Schreibern. Die Sonderlesarten der alexandrinischen Textüberlieferung erweisen sich als typologisch gleichartig, jedoch von erheblich schwächerer Ausprägung.

Abstract

Das Jeremia-Buch ist bekannt für die beträchtlichen Unterschiede zwischen hebräischem und griechischem Text. Die vorliegende Studie untersucht zum einen die Übersetzungstechnik der griechischen Fassung, zum andern die Beschaffenheit der Differenzen. Sie festigt Lehrmeinung, dass JerG* einen Texttyp vertritt, der in der Regel eine ältere Entwicklungsstufe des Jeremia-Buches widerspiegelt. Die Exegese der masoretischen Sonderlesarten ergibt, dass sie nur begrenzten Einfluss auf die inhaltlichen Aussagen des Buches ausüben, diesem aber ein einheitlicheres Gepräge verleihen. Sie repräsentieren eine schriftgelehrte Form der Textpflege, die dem Grundgedanken der Einheit des Buches und darüber hinaus der ganzen heiligen Schrift Ausdruck verleiht, und veranschaulichen damit den fliessenden Übergang von Redaktoren zu Schreibern. Die Sonderlesarten der alexandrinischen Textüberlieferung erweisen sich als typologisch gleichartig, jedoch von erheblich schwächerer Ausprägung.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:Special Collections > Orbis Biblicus et Orientalis
Dewey Decimal Classification:200 Religion
290 Other religions
930 History of ancient world (to ca. 499)
Language:German
Date:1994
Deposited On:15 May 2018 12:18
Last Modified:15 May 2018 12:18
Publisher:Universitätsverlag / Vandenhoeck & Ruprecht
Series Name:Orbis Biblicus et Orientalis
Volume:136
Number of Pages:186
ISBN:3-7278-0956-6
Additional Information:Digitalisat erstellt durch Florian Lippke, Departement für Biblische Studien, Universität Freiburg Schweiz
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