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Das Recht der Bilder gesehen zu werden: Drei Fallstudien zur Methode der Interpretation altorientalischer Bilder


Keel, Othmar (1992). Das Recht der Bilder gesehen zu werden: Drei Fallstudien zur Methode der Interpretation altorientalischer Bilder. Freiburg, Switzerland / Göttingen, Germany: Universitätsverlag / Vandenhoeck & Ruprechtht.

Abstract

Seit gut 25 Jahren beschäftigt sich der Autor intensiv mit der Deutung altorientalischer Bildwerke, in denen er einen wichtigen Teil des Symbolsystems dieser Kulturen dokumentiert sieht. Im vorliegenden Band nimmt er zu einigen grundlegenden Problemen dieser Arbeitsweise Stellung, nicht in abstrakten theoretischen Erörterungen, sondern in Form dreier Fallstudien. Die erste skizziert 150 Jahre Interpretationsgeschichte der vorderasiatischen Tierkampfszenen des 3. Jahrtausends, die zeigt, wie sehr ein vorschneller Seitenblick auf die Texte die Interpretation von Bildwerken auf falsche Bahnen führen kann. Die zweite wendet sich dem reizvollen Thema der ägyptischen Baumgöttinnen zu und demonstriert anhand eines reichen Bildmaterials die Selbstständigkeit des Bildes als Medium und die überraschend vielfältigen Beziehungen, in die Bild und Wort zueinander treten können. Die dritte Studie versucht, isolierte Figuren von Tauben, Stieren und Schlangen aus Palästina ohne Beihilfe von Texten zu interpretieren, indem sie diese in ihre synchronen und diachronen Traditionszusammenhänge einordnet.

Abstract

Seit gut 25 Jahren beschäftigt sich der Autor intensiv mit der Deutung altorientalischer Bildwerke, in denen er einen wichtigen Teil des Symbolsystems dieser Kulturen dokumentiert sieht. Im vorliegenden Band nimmt er zu einigen grundlegenden Problemen dieser Arbeitsweise Stellung, nicht in abstrakten theoretischen Erörterungen, sondern in Form dreier Fallstudien. Die erste skizziert 150 Jahre Interpretationsgeschichte der vorderasiatischen Tierkampfszenen des 3. Jahrtausends, die zeigt, wie sehr ein vorschneller Seitenblick auf die Texte die Interpretation von Bildwerken auf falsche Bahnen führen kann. Die zweite wendet sich dem reizvollen Thema der ägyptischen Baumgöttinnen zu und demonstriert anhand eines reichen Bildmaterials die Selbstständigkeit des Bildes als Medium und die überraschend vielfältigen Beziehungen, in die Bild und Wort zueinander treten können. Die dritte Studie versucht, isolierte Figuren von Tauben, Stieren und Schlangen aus Palästina ohne Beihilfe von Texten zu interpretieren, indem sie diese in ihre synchronen und diachronen Traditionszusammenhänge einordnet.

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Item Type:Monograph
Communities & Collections:Special Collections > Orbis Biblicus et Orientalis
Dewey Decimal Classification:200 Religion
290 Other religions
930 History of ancient world (to ca. 499)
Language:German
Date:1992
Deposited On:17 Apr 2018 13:51
Last Modified:07 Apr 2020 07:09
Publisher:Universitätsverlag / Vandenhoeck & Ruprechtht
Series Name:Orbis Biblicus et Orientalis
Volume:122
Number of Pages:307
ISBN:3-7278-0853-5
Additional Information:Digitalisat erstellt durch Florian Lippke, Departement für Biblische Studien, Universität Freiburg Schweiz
OA Status:Green
Related URLs:https://www.zora.uzh.ch/54117/

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Language: German
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