Header

UZH-Logo

Maintenance Infos

Der Kurzfilm als (kleines) Format


Walde, Laura (2020). Der Kurzfilm als (kleines) Format. Zeitschrift für Medienwissenschaft, Jg. 12(1, Heft 22):67-73.

Abstract

Der Kurzfilm wird im akademischen Kontext aus Gründen seiner schweren Fassbarkeit – sowohl im theoretischen wie im praktischen Sinne – noch immer vernachlässigt. Versteht man den Kurzfilm als «Format» so wie der Begriff von David Joselit in After Art entwickelt wird, verschiebt sich das Erkenntnisinteresse vom einzelnen Film als Analyseobjekt zu Fragen zur Zirkulation, zur Rezeption und zur diskursgeschichtlichen Positionierung von kurzen Filmen zwischen Kunst und Kino. Der US-amerikanische Kunsthistoriker geht bei seinem Formatbegriff nicht von einem einzelnen Kunstobjekt aus, sondern von einem Netzwerk, das auf verschiedenen Ebenen – von der Produktion bis hin zur Rezeption – Verhältnisse herstellt zwischen dem Kunstwerk und seiner Umwelt unter den Bedingungen seiner Zirkulation. Anhand einer Trilogie von Kurzfilmen von James N. Kienitz Wilkins (Special Features (USA 2014), Tester (USA 2015), B-Roll with Andre (USA 2015)), die sich mit der Wirkungsmacht und der Währung von zirkulierenden Bildern auseinandersetzen, zeigt der Beitrag in aller Kürze auf, wie der Formatbegriff nach Joselit für die Analyse von Kurzfilmen fruchtbar gemacht werden kann.

Abstract

Der Kurzfilm wird im akademischen Kontext aus Gründen seiner schweren Fassbarkeit – sowohl im theoretischen wie im praktischen Sinne – noch immer vernachlässigt. Versteht man den Kurzfilm als «Format» so wie der Begriff von David Joselit in After Art entwickelt wird, verschiebt sich das Erkenntnisinteresse vom einzelnen Film als Analyseobjekt zu Fragen zur Zirkulation, zur Rezeption und zur diskursgeschichtlichen Positionierung von kurzen Filmen zwischen Kunst und Kino. Der US-amerikanische Kunsthistoriker geht bei seinem Formatbegriff nicht von einem einzelnen Kunstobjekt aus, sondern von einem Netzwerk, das auf verschiedenen Ebenen – von der Produktion bis hin zur Rezeption – Verhältnisse herstellt zwischen dem Kunstwerk und seiner Umwelt unter den Bedingungen seiner Zirkulation. Anhand einer Trilogie von Kurzfilmen von James N. Kienitz Wilkins (Special Features (USA 2014), Tester (USA 2015), B-Roll with Andre (USA 2015)), die sich mit der Wirkungsmacht und der Währung von zirkulierenden Bildern auseinandersetzen, zeigt der Beitrag in aller Kürze auf, wie der Formatbegriff nach Joselit für die Analyse von Kurzfilmen fruchtbar gemacht werden kann.

Statistics

Citations

Dimensions.ai Metrics

Altmetrics

Downloads

4 downloads since deposited on 11 Feb 2021
4 downloads since 12 months
Detailed statistics

Additional indexing

Item Type:Journal Article, refereed, original work
Communities & Collections:06 Faculty of Arts > Institute of Cinema Studies
Dewey Decimal Classification:700 Arts
900 History
Language:German
Date:2020
Deposited On:11 Feb 2021 11:25
Last Modified:11 Feb 2021 11:30
Publisher:Transcript Verlag
ISSN:1869-1722
OA Status:Gold
Free access at:Publisher DOI. An embargo period may apply.
Publisher DOI:https://doi.org/10.25969/mediarep/13657
Official URL:https://zfmedienwissenschaft.de/heft/text/der-kurzfilm-als-kleines-format
Project Information:
  • : FunderSNSF
  • : Grant ID100016_175684
  • : Project TitleExhibiting Film: Challenges of Format

Download

Gold Open Access

Download PDF  'Der Kurzfilm als (kleines) Format'.
Preview
Content: Published Version
Language: German
Filetype: PDF
Size: 324kB
View at publisher
Licence: Creative Commons: Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)